Trennung nach über 25 Jahren von meiner Band, Martin Julius Faber

Seit der Schulzeit standen wir gemeinsam auf der Bühne  und beinah 30 Jahre war der Martin meine Band.
Viele schöne Auftritte haben wir gefeiert und ein paar schwierige Abende haben wir tapfer gemeinsam überstanden.
Die Zusammenarbeit geht, die Freundschaft bleibt.

Seit dem 14. Mai 2021 steht der Gitarrist Andreas Rother  mit mir auf der Bühne.
Der Andi kommt auch aus Wasserburg am Inn und  ist ebenfalls Sozialpädagoge. Außerdem ist er Gitarrenlehrer und betreibt mit anderen Musikerkollegen eine Musikschule in Wasserburg (www.musikimperium.de).
Er hat schon in vielen Bands und Formationen gespielt  und darf jetzt mit mir viele Autofahrten, fremde Orte und ein feines Publikum genießen.
Ich wünsche ihm viel Glück und Spaß dabei!

Rampensau mit Ausgangssperre!

„Eigentlich geht’s mir gut. Mir geht’s sogar ziemlich gut…“
das sage ich mir jetzt schon seit Wochen.
„Im Vergleich zu vielen anderen, steh ich wirklich noch gut da. Kein Grund, zum Jammern…“
auch damit kann ich mich noch einigermaßen beruhigen.
Aber wenn ich ganz ehrlich bin:
ich habe Entzugserscheinungen.
Ich habe meine Bühnensucht doch massiv unterschätzt.
Es ist höchste Zeit für eine Selbsttherapie:
Und darum starte ich demnächst meinen Podcast:
„Rampensau mit Ausgangssperre!“
Und bald sehen wir uns wieder, ganz bestimmt!

Neues Programm “Schlaglicht” –
Premiere Oktober 2019


Wir bleiben tapfer.
Standhaft bekennen wir uns zum Fünfklingennassrasierer, aber weigern uns beharrlich, Zahnseide zu benutzen.
In der Männeryoga-Gruppe bearbeiten wir die Haltungsschäden, die wir uns beim Geburtsvorbereitungskurs zugezogen haben und bewegen uns erfolgreich auf der Sinnsuche, irgendwo zwischen CraftBeer-Seminaren und Grill-Kursen. Und ab und zu weinen wir auch, damit uns die Frauen sensibel und modern finden.
Wir sehen dabei zu, wie niedrige Zinsen unsere Altersvorsorge auffressen. Aber zum Ausgleich verschulden wir uns schon mal lustvoll im Hier und Jetzt. Der nächste Jesus stirbt dann halt nicht für unsere Schuld, sondern für unsere Schulden.

Bis dahin bleiben wir tapfer und posten weiter falsch geschriebene Speisekarten auf Instagram, damit sich der Leser für klüger halten kann als ein Dorfmetzger in Südtirol.
Und alles wird gut.
Denn der Altinger wird die Welt für uns sortieren, uns an der Hand nehmen und sagen, dass wir richtig sind.

Wir werden lachen, über uns und vor allem die anderen.
Denn die Realität wird erträglicher, wenn man sie neu erfindet, in einem Dorf, das die neue bayerische Bürgerlichkeit abbildet, wie kein zweiter Ort zwischen Donau und Chiemsee. Strunzenöd.

Von hier werden wir starten, in den zweiten Teil einer Trilogie über den Verlust von Wahrheit und Moral.
Vergessen Sie nie: „Im Zweiten sieht man besser!“
Es wird uns ein Licht aufgehen und wir werden uns reich beschenken, mit dem ganz großen Ding.

Sie haben den ersten Teil verpasst?
Egal – man muss ja auch kein Pferd geritten haben, um ein Auto zu fahren.
Der Altinger hat alles parat, was Sie wissen müssen.
Im ersten Teil hat er noch geahnt, im Zweiten weiss er Bescheid, und im Dritten wird er verkünden.