Portrait

Ich bin begeistert und erstaunt, dass Ihr tatsächlich bis zu dieser Seite vorgedrungen seid.
Damit hätte ich nie gerechnet!
Die meisten Leute sind nämlich oberflächlich und nur auf sich bezogen.
Sie wollen sich bestenfalls mit anderen vergleichen.
Ihr seid aber anders und deshalb sollt Ihr hier nur feinste und ausgewählte Informationen erhalten.

Zunächst so viel:
Am 12.08.2015 hatte ich noch genau 100 Tage bis zu meinem 45ten Geburtstag.
Ich befinde mich in einer gemischtgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft mit Trauschein und bin Eigentümer zweier zukünftiger Rentenbeitragszahler, die mich später hoffentlich einmal unterstützen und pflegen werden.

Des Weiteren:
Ich bin stolzer Besitzer einer Ausbildung und habe ein Diplom als demagogischer Soziopath… Verzeihung, als demokratischer Sozialpathologe… nein, ich bin tatsächlich Diplomsozialpädagoge.
Und ich habe auch als solcher gearbeitet. Nicht lange.
Ich wurde nämlich sehr schnell zum unfreiwilligen Lachtherapeuten, was meine Einkünfte keineswegs steigerte, aber mir doch ein paar Kabarettpreise einbrachte. Kabarettpreise sind wichtig, weil man dann endgültig weiß, dass man für alle anderen Berufe gänzlich ungeeignet ist! Z.B. als Sozialpädagoge.

Im Besonderen:
Ich ernähre mich und die Meinen durch Bühnentätigkeiten vor zahlendem Volk in Bayern und dem bayerischen Ausland und durch schreiberische Betätigungen für andere Kollegen, die das Volk, ebenfalls gegen Bezahlung, bespaßen.
Bis 2010 war ich Autor und Darsteller in der BR-Sendung „Die Komiker“ und dann nicht mehr.
Und seit 2013 steh ich für die Sendung „Schlachthof“ vor der Kamera.
Ja, und außerdem war ich mal im Ensemble der Münchner Lach- und Schiessgesellschaft. Das ist schon ziemlich lange her. Aber es macht Eindruck.
Also bei Leuten, die die Lach- und Schiess noch kennen. Das werden immer weniger. Aber die sind mir auch wichtig.

Und ganz wichtig!
Martin Julius Faber:

Er spielt Gitarre, Keyboard und Schlagzeugcomputer und ist damit meine „Band“.
Wir kennen uns seit der Schule und wenn er nicht schläft, dann redet er. Permanent.
Oft redet er im Schlaf einfach weiter.
Über hoch intelligente Themen, an die er sich nicht mehr erinnern kann, wenn er wieder aufgewacht ist.
Das ärgert ihn so sehr, dass er darüber reden muss, bis er wieder einschläft.
Aber für die gemeinsame Zeit auf der Bühne hat er zu schweigen.
Das haben wir vertraglich so vereinbart und notariell beglaubigen lassen.
Für den Martin ist das nicht leicht und er muss sich jedes Mal wahnsinnig zusammenreißen.
Er ist eben ein brodelnder Vulkan, ein unberechenbarer Derwisch auf Eis
und ich fürchte mich etwas vor ihm.